Satzung

§ 1 Name, Sitz, Zweck und Geschäftsjahr der Gesellschaft
1. Die Gesellschaft führt den Namen Deutsch-lndische Gesellschaft e. V. (DIG)
2. Sie hat ihren Sitz in Stuttgart und ist in das Vereinsregister eingetragen.
3. Zweck der Gesellschaft ist die Pflege der Beziehungen zwischen Indien und der
    Bundesrepublik Deutschland.
4. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im
    Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Die Gesellschaft ist
    selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind,
    oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Mittel des Vereins dürfen
    nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine
    Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
6. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr.
§ 2 Mitgliedschaft
Mitglieder der Gesellschaft können natürliche und juristische Personen des privaten und
öffentlichen Rechts und nichteingetragene Vereine sein, die ein Interesse an der Förderung
der Beziehungen zwischen Indien und der Bundesrepublik Deutschland haben. Über die
Aufnahme in eine Zweiggesellschaft entscheidet deren Vorstand, über die unmittelbare
Aufnahme die Gesellschaft entscheidet der Vorstand der Gesellschaft.
Die Mitgliedschaft erlischt:
1. durch Tod
2. durch schriftliche Austrittserklärung zum Jahresende
3. durch Ausschluss.
Der Ausschluss eines Mitglieds kann nur durch den Vorstand der Zweiggesellschaft und bei
mittelbaren Mitgliedern durch den Vorstand der Gesellschaft nach Anhörung des
Auszuschließenden beschlossen werden. Gegen den Ausschluss kann binnen eines Monats
Berufung bei der Hauptversammlung (§ 7) eingelegt werden.
§ 3 Zweiggesellschaften
Die Deutsch-Indische Gesellschaft e. V. gliedert sich in die Gesellschaft selbst mit Sitz in
Stuttgart und deren Zweiggesellschaften.
1. Gründung: Der Antrag auf Neugründung einer Zweiggesellschaft wird von deren zukünftigen   
     Mitgliedern beim Vorstand der Gesellschaft gestellt. Der Vorstand der Gesellschaft entscheidet  
     über die Neugründung.
2. Rechtsfähigkeit: Die Mitgliederversammlung der jeweiligen Zweiggesellschaft kann über die
     Stellung eines Antrags auf Eintragung beim zuständigen Registergericht entscheiden.
3. Aufgaben: Die Zweiggesellschaften führen in ihrem Bereich die Aufgaben der Gesellschaft
    durch.
4. Vorstand: Die Mitglieder der Zweiggesellschaften wählen den Vorstand ihrer Zweigesellschaft.
5. Das Stimmrecht der Delegierten in der Hauptversammlung ist abhängig von der Zahl der
    Beitrag zahlenden Mitglieder der durch sie vertretenen Zweiggesellschaft und regelt sich wie
    folgt:
    0 bis 50 Mitglieder 1 Stimme
    0 je angefangene weitere 50 Mitglieder 1 zusätzliche Stimme.
    Die Zweiggesellschaften regeln in ihrer Geschäftsordnung die Wahl ihrer Delegierten. Soweit
    sie mehr als eine Stimme in der Hauptversammlung haben, entscheiden sie, ob sie ihr
    Stimmrecht durch einen oder mehrere Delegierte ausüben lassen wollen. Das Stimmrecht der
    unmittelbaren Mitglieder der Gesellschaft regelt sich entsprechend.
6. Auflösung: Die Auflösung einer Zweiggesellschaft kann
    auf Antrag der Mitglieder der Zweiggesellschaft oder
    bei Nichterfüllung des Vereinszwecks oder
    bei wiederholten groben Verstößen gegen diese Satzung durch Beschluss des Vorstands der
   Gesellschaft erfolgen.
7. Haftung: Die Zweiggesellschaften sind nicht befugt, im Namen der Gesellschaft
    Verbindlichkeiten einzugehen oder Rechtsgeschäfte abzuschließen.
8. Mitgliedschaft: Die Mitgliedschaft in einer Zweiggesellschaft führt automatisch zur Mitgliedschaft in    der Gesellschaft mit allen sich aus dieser Satzung ergebenden Rechten und Pflichten.
§ 4 Landesverbände
Soweit mehrere Zweiggesellschaften in einem Bundesland bestehen, können diese einen
Landesverband bilden. Satzung und Organe des Landesverbandes sind von den ihr angehörenden Zweiggesellschaften zu beschließen.
§ 5 Ehrenmitglieder
Mitglieder, die sich um die Ziele der Gesellschaft besonders verdient gemacht haben, können
von der Hauptversammlung auf Vorschlag des Vorstands der Gesellschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
§ 6 Mitgliedsbeiträge
Jedes Mitglied ist zur Zahlung eines jährlichen Mitgliedsbeitrages verpflichtet. Über die Höhe des Mindestmitgliedsbeitrages entscheidet die Hauptversammlung. Der Betrag wird mit Beginn des Geschäftsjahres fällig. Austretende Mitglieder haben keinen Anspruch auf Rückzahlung. Der Mitgliedsbeitrag ist an die jeweilige Zweiggesellschaft zu entrichten; die unmittelbaren Mitglieder entrichten den Mitgliedsbeitrag an die Gesellschaft. Die Zweiggesellschaften führen einen Anteil von 10 Prozent der eingehenden Mitgliedsbeiträge an die Gesellschaft ab.
§ 7 Organe der Gesellschaft
Organe der Gesellschaft sind die Hauptversammlung und der Vorstand.
§ 8 Hauptversammlung
1. Die Hauptversammlung der Gesellschaft besteht aus den Delegierten (§ 3 Abs. 5) und den
    Mitgliedern des Vorstands der Gesellschaft. Sie wird einmal im Jahr vom Vorstand der
    Gesellschaft unter Bekanntgabe der Tagesordnung einberufen. Die Einberufung erfolgt
    schriftlich spätestens 3 Wochen vor dem festgesetzten Termin. Auf Verlangen von
    mindestens einem Zehntel der Beitrag zahlenden Mitglieder der Gesellschaft oder auf
    Verlangen des Vorstands ist zu einer außerordentlichen Hauptversammlung einzuladen.
    Zu den Aufgaben der Hauptversammlung gehören:
• Wahl des Vorstands
• Abberufung einzelner Vorstandsmitglieder
• Wahl von zwei Rechnungsprüfern
• Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichts des Vorstands, des
• Prüfungsberichts der Rechnungsprüfer und Erteilung der Entlastung
• Entgegennahme des Berichts des Wirtschaftsbeirats und des Kulturbeirats
• Aufstellung des Haushaltsplans
• Ernennung von Ehrenmitgliedern
• Festsetzung des Mindestmitgliedsbeitrags
• Beschlussfassung über Satzungsänderungen
• Beschlussfassung über sonstige Vorlagen des Vorstands
• Beschlussfassung über die Auflösung der Gesellschaft.
    Bei der Wahl/Abberufung sowie der Entlastung des Vorstands haben die Mitglieder des
    Vorstands kein Stimmrecht. Die Hauptversammlung ist beschlussfähig, wenn sie gem. Abs.
    1 ordnungsgemäß einberufen worden ist.
    Die Hauptversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei
    Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Ein Beschluss über
    die Änderung der Satzung oder die Auflösung der Gesellschaft bedarf einer Mehrheit von
    drei Vierteln der vertretenen Stimmen.
2. Der Vorstand wird ermächtigt, solche Satzungsänderungen zu beschließen, die das
    Registergericht oder das Finanzamt für erforderlich halten.
3. Jeder Delegierte und jedes Mitglied des Vorstands kann sich durch ein anderes Mitglied der
    Hauptversammlung aufgrund einer schriftlichen Vollmacht vertreten lassen.
4. Über die Beschlüsse der Hauptversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom
    Vorsitzenden und dem Schriftführer der Versammlung zu unterzeichnen ist.
§ 9 Vorstand
1. Der Vorstand besteht aus dem ersten Vorsitzenden, dem Schatzmeister, dem ersten,
    zweiten und dritten stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schriftführer sowie den Vorsitzenden
   des Erweiterten Vorstands, des Kulturbeirats und des Wirtschaftsbeirats.
2. Der Vorstand der Gesellschaft wird auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Der Vorstand
    bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich.
3. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit in Anwesenheit von
    mindestens 3 Mitgliedern. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den
    Ausschlag, bei dessen Verhinderung die Stimme des Sitzungsvorsitzenden.
4. Die Gesellschaft wird durch den Vorstand gerichtlich und außergerichtlich vertreten. Die
    Vertretung erfolgt in der Weise, dass jeweils 2 Mitglieder des Vorstands gemeinschaftlich
    zeichnen. Unter diesen muss sich jeweils der Vorsitzende, einer seiner Stellvertreter oder
    der Schatzmeister befinden.
§ 10 Erweiterter Vorstand/Beiräte
Die Gesellschaft bildet zur Erfüllung ihrer Aufgaben einen
• Erweiterten Vorstand
• Kulturbeirat
• Wirtschaftsbeirat.
Die Berufung der Vorsitzenden des Erweiterten Vorstands und der Beiräte erfolgt durch die
Hauptversammlung auf Vorschlag des Vorstands. Der Erweiterte Vorstand und die Beiräte
bestehen aus jeweils mindestens fünf und höchstens zwanzig Mitgliedern. Die Berufung der
Mitglieder erfolgt durch den Vorstand.
§ 11 Generalsekretär
Zur Führung der laufenden Geschäfte der Gesellschaft kann vom Vorstand ein Generalsekretär eingestellt werden, der Mitglied des Vorstands sein kann.
§ 12 Verwendung der Mittel bei Auflösung der Gesellschaft
Bei Auflösung der Gesellschaft oder bei Wegfall ihres bisherigen Zwecks ist das Vermögen
der Gesellschaft für steuerbegünstigte Zwecke im Sinne von § 1 Ziff. 3 zu verwenden. Über
die Verwendung des Vermögens entscheidet der Vorstand. Beschlüsse über die Verwendung
des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
§ 13 Inkrafttreten der Satzung
Diese Satzung tritt mit der Eintragung ins Vereinsregister in Kraft. Der derzeitige Vorstand
bleibt bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt.                                
5. Juli 1982